Kolumbien

Der Paramilitarismus ist ein strategisches Projekt und ein integraler Bestandteil des Staates

Paramilitarismus in Kolumbien – Der illegale bewaffnete Arm der Eliten und des Kapitals

1. Einführung

Die Paramilitärs in Kolumbien sind der bewaffnete Arm der Eliten, der von allen staatlichen Behörden, auf sämtlichen Verwaltungsebenen und in allen sozialen Schichten unterstützt wird oder damit verwoben ist. Sie wurden mithilfe der kolumbianischen Armee, mehrerer kolumbianischer und US-amerikanischer Geheimdienste und von Söldnern gebildet. Der Paramilitarismus ist ein strategisches Projekt und ein integraler Bestandteil des Staates.

Plan estatal para hallar personas desaparecidas en Colombia

Las autoridades colombianas iniciaron hoy la excavación de la que está considerada la "mayor fosa común urbana del mundo". ¿Quiénes son las víctimas de la escombrera de Medellín? El análisis por Darío Azzellini, investigador y doctor en Sociología y Ciencias Políticas.

Hablamos con Darío Azzellini, una de las voces que alertan al mundo sobre este fenómeno

Soldados élite de los ejércitos modernos son extranjeros

Desde el final de la guerra fría, las características de los conflictos en el mundo cambiaron. Cada vez los ejércitos de los países más poderosos del planeta, enfrentan los choques internacionales, con soldados extranjeros o comúnmente llamados mercenarios, altamente capacitados en combate y manejo de nuevas tecnologías en sus países de origen.

Ein Beitritt Kolumbiens zur NATO erfüllt den USA einen Traum und ist ein Dolchstoß für kontinentale Integrationsprozesse wie Unasur oder Celac

Kolumbien in der Nato?

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hat am 1. Juni angekündigt, er strebe Kolumbiens Beitritt zur NATO an. Die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit dem westlichen Kriegsbündnis stehe kurz bevor und zeuge von dem Beitrittswillen Kolumbiens. Im Falle eines Friedensabkommens mit der FARC plane Kolumbien ein stärkeres internationales „Engagement“ des eigenen Militärs. Eine Woche zuvor war US-Vizepräsident Joseph Biden bei Santos zu Besuch und wenige Tage später empfing Santos auch den venezolanischen Oppositionsführer Henrique Capriles. Sicher kein Zufall.

Paramilitärs, Obdachlose und die Exekutionskultur in Medellin

Faschisierung Kolumbiens

"Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten fünf Jahren erheblich verbessert.”, vermeldete vor einiger Zeit das Auswärtige Amt. Kein Grund das Land mit einer rosaroten Brille zu bereisen, wie der Filmemacher, Politikwissenschaftler und Berliner Gazette-Autor Dario Azzelini findet. Seinen Besuch der zweitgrößten Stadt Kolumbiens hält er für uns in einem kurzen Bericht fest.

by Lize Mogel & Dario Azzellini

Map: The Privatization of War

Theater of Peace

Every day, theaters of war around the world are at the center of media attention. Working for peace on the other hand is unspectacular, slow, and not very appealing. How can a place, an initiative, an artistic work become a theater of peace? What alternative perspectives can be used to counter asymmetrical conditions of visibility? Is it even possible to make peace visible, to represent it?

La ecuación guerra-negocios


Soplan vientos de guerra en América Latina”, afirmaba Hugo Chávez a Miradas al Sur hace un año. Desde entonces, hasta hoy ese pronóstico se mantiene en latencia. Más y nuevos vientos en la región: los de guerra erosionan a los de cambio. La amenaza juega su perversa proporcionalidad con formas de hacer las guerras, que también están cambiando, pero buscan consolidarla como un fin en sí mismo, como un producto empresarial, cuyos beneficios resultan incalculables.

 

Interview von Radio Flora mit Dario Azzellini, 19:59 min

Eskalation der Spannungen zwischen Kolumbien und Venezuela

Dario Azzelini, Autor und Doktor der Politikwissenschaften, langjähriger Kenner der Lage in Kolumbien und Venezuela, berichtet direkt aus Venezuela über die aktuelle Zugespitzung des Konflikts zwischen Kolumbien und Venezuela sowie Hintergründe und mögliche Folgen dieser Situation.

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Interview von Radio Flora mit Dario Azzellini, 25:46 min

Kolumbien kurz vor den Wahlen

Am 20. Juni kommt es in Kolumbien zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen. 30 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, sich zwischen dem vermeintlich grün-alternativen Politclown Mockus und dem mit den Paramilitärs verbandelten Santos zu entscheiden. Die programmatischen Unterschiede zwischen Beiden sind gering. Gering wird auch die Wahlbeteiligung sein, denn das Land befindet sich in einer tiefen Krise. Große Teile der Bevölkerung sind von politischer und wirtschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und zudem von brutaler Unterdrückung durch paramilitärische Banden bedroht.

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Coca Cola lässt in Kolumbien GewerkschafterInnen umbringen

Bei Streik Lebensgefahr

Jedes Jahr werden in Kolumbien mehr als 5.000 Oppositionelle umgebracht. Dabei dient der Krieg gegen die bewaffneten Aufstandsbewegungen als Vorwand, die Aktiven sozialer Bewegungen zu ermorden. Bei Coca Cola in Kolumbien haben Todesschwadrone seit 1990 etwa 120 Übergriffe auf GewerkschafterInnen verübt, darunter sieben Morde. Die Gewerkschaft der NahrungsmittelarbeiterInnen SINALTRAINAL soll zerstört werden. Mit einer internationalen Kampagne machen die GewerkschafterInnen nun auf ihre Situation aufmerksam.