Repression

Deutsche Welle in English

Quadriga - World Cup Risks - Can Brazil win?

In one month's time the Soccer World Cup kicks off in Brazil. But the country has a serious problem with violence in the poor urban neighbourhoods called favelas. And the problem is spreading: Brazil's tourist centres are increasingly affected. Angry people are using the World Cup to draw attention to the appaling conditions they are forced to live in and to the failures of their government.

Deutsche Welle en Español

Cuadriga - Un Mundial difícil: ¿Qué ganará Brasil?

En un mes arranca el Mundial de fútbol de Brasil. Pero la violencia de las favelas se desboca. Aumenta el número de ataques a centros turísticos del país. La gente desencantada utiliza el Mundial para llamar la atención sobre las malas condiciones de vida y los fracasos del gobierno.

Con: Úrsula Moreno Junglewitz. Invitados: Dario Azzellini, Sven Goldmann y Gemma Casadevall

Drogenmafia, Militarisierung und Repression in Mexiko

Destabilisierung eines Landes zur Stabilisierung neoliberaler Politik - eine Strategie?

Drogenkrieg in Mexiko, 2008 mehr als 3000 Opfer, parallel dazu eine Militarisierung und Paramilitarisierung bisher nicht gekannten Ausmaßes.
Offiziell begründet Präsident Calderon das als Elemente einer notwendigen Sicherheitspolitik zum Besten der mexikanischen Gesellschaft. Gleichzeitig sind sowohl Armee als auch Polizei und andere staatliche Stellen tief in die Drogen- und andere schmutzige Geschäfte verstrickt. Auch der Präsident selbst steht schon längst unter diesem Verdacht. Außerdem wächst die Zahl von ermordeten und verschleppten Zivilisten, die nicht im Zusammenhang mit Drogenhandel, häufig jedoch mit sozialen und politischen Bewegungen stehen.

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Nur internationale Medien berichten in Thailand über die wahren Ausmaße der Flutkatastrophe. Die Regierung spart mit geschäftsschädigenden Informationen über die Opferzahlen.

„Zuviele Tote sind schlecht fürs Geschäft“

In dem kleinen Restaurant für Touristen läuft der Fernseher den ganzen Tag – abwechselnd BBC und CNN. Viele Touristen setzen sich gebannt an die kleinen Tische der „Sandee Family“. Doch auch viele Thais bleiben stehen und schauen sich die Berichte der internationalen TV-Kanäle an. „Im Thai-Fernsehen wird nicht viel berichtet und auch stets abgewiegelt“, erzählt Lee, Mitte 30 und Mutter eines achtjährigen Jungen. Sie massiert am Strand Touristen auf die recht schmerzvolle traditionelle Thai-Art.

G8-Gipfel in Genua 2001

Massive Repression entsprach geplanter politischer Strategie

Die Proteste gegen den G8 in Genua vom 19. bis 21. Juli 2001 stellten einen Höhepunkt der "Antiglobalisierungsbewegung" - oder wie sie in Italien passender genannt wird: "Bewegung der Bewegungen" - dar. Nach monatelanger Mobilisierung in Italien und ganz Europa strömten weitaus mehr Menschen als die Organisatoren erwartet hatten in die ligurische Hafenstadt. Schon am Donnerstag, dem Tag der MigrantInnen, bewegte sich eine Demonstration von 60.000 Menschen durch die weitgehende leere Stadt.

Genua 2001: Massive Repression entsprach geplanter politischer Strategie

Die Proteste gegen den G8 in Genua vom 19. bis 21. Juli 2001 stellten einen Höhepunkt der "Antiglobalisierungsbewegung" - oder wie sie in Italien passender genannt wird: "Bewegung der Bewegungen" - dar. Nach monatelanger Mobilisierung in Italien und ganz Europa strömten weitaus mehr Menschen als die Organisatoren erwartet hatten in die ligurische Hafenstadt. Schon am Donnerstag, dem Tag der MigrantInnen, bewegte sich eine Demonstration von 60.000 Menschen durch die weitgehende leere Stadt.

Während sich die Linke in Bedeutungslosigkeit übt, lässt der Frieden auf sich warten

Guatemala: Pendelschläge in die falsche Richtung

Mehr als 200.000 Menschen "verschwanden" zwischen 1962 und 1996 in Guatemala; 669 Massaker zählt man im selben Zeitraum:
"Vergangenheitsbewältigung" steht in Guatemala, wie in anderen lateinamerikanischen Ländern auch, auf der Tagesordnung (vgl. ak 463). Keine leichte Aufgabe, wie unser Gesprächspartner Miguel Sandoval weiß - besonders, seitdem die rechte Republikanische Front FRG im Jahr 1999 die Wahlen gewonnen hatte (vgl. ak 468).

Ein Jahr nach dem G-8-Gipfel in Genua: Anmerkungen zum Stand der juristischen Verfahren und zum Zustand der sozialen Bewegungen

Forum des Ungehorsams

Am 20. Juli 2002 jährt sich erstmals der Todestag von Carlo Giuliani, dem jungen Demonstranten, der während der Proteste gegen den G-8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt Genua im vergangenen Jahr von einem Carabinieri mit einem Kopfschuss getötet wurde. Im Gedenken an Carlo Giuliani finden in ganz Italien Kundgebungen und Aktionen statt. Das Zentrum der Aktivitäten liegt natürlich in Genua. Dort finden vom 13. bis zum 21.

Auf den Gipfel des Terrors folgen neue Massenmobilisierungen

Genua war nur der Anfang

Ein Toter, Hunderte von Verletzten, zahllose Festgenommene und Inhaftierte - das ist die Bilanz des G8-Gipfels von Genua. Anwälte hatten tagelang keinen Zugang zu Inhaftierten, ebenso erging es unabhängigen Ärzten, die Verletzte in Gefängnissen aufsuchen wollten. In Polizeifahrzeugen, Kasernen und Gefängnissen wurde systematisch gefoltert. Der 33-jährige Sozialarbeiter Marc L. aus Berlin, mit großen dunkelvioletten Flecken bedeckt, berichtet über Polizeiübergriffe in der zum Sammellager umfunktionierten Kaserne Bolzaneto: "So viel Gewalt habe ich mein ganzes Leben noch nicht gesehen.

Baskische Gefangene fordern Grundrechte ein

Häftlinge traten in einen unbefristeten Hungerstreik. Antrag auf Zusammenlegung gestellt

Zwanzig Gefangene aus dem etwa 550 Personen starken baskischen Gefangenenkollektiv befinden sich seit Montag im unbegrenzten Hungerstreik, weitere werden sich wohl im Laufe der Zeit anschließen. Die im französischen und spanischen Staat inhaftierten Männer und Frauen haben gleichzeitig bei der zentralen Leitung der Haftanstalten einen formlosen Antrag auf Zusammenlegung im Baskenland gestellt. Mit ihrem Kampf , den sie seit Anfang diesen Jahres mit verschiedenen Aktionen führen, wollen die baskischen politischen Gefangenen die Respektierung ihrer fundamentalen Rechte erreichen.