PMC

Palacio del Congreso Nacional, Buenos Aires - Dec. 13th 2012, 21:28 min

Empresas militares privadas y mercenarios: La privatización de la guerra en America Latina

Video de la disertación 'Empresas militares privadas y mercenarios: La privatización de la guerra en America Latina' tenida en occasión de la Conferencia Intercontinental: Paz, Desarme y Alternativas Sociales - Ante la OTAN Global

Darío Azzellini, Doctor en Ciencias Políticas, escritor y documentalista

El imperialismo quiere la traición, pero nunca al traidor

Darío Azzellini (Wiesbaden, 1967) es autor del libro «El negocio de la guerra» (Ed. Txalaparta, 2005), en el que analiza los nuevos métodos de conducción de los conflictos. Investigador de procesos de transformación social, ha recalado en Euskal Herria de la mano de GITE-IPES para disertar sobre el proceso bolivariano en Venezuela y ha conversado con GARA sobre algunos de los frentes bélicos abiertos actualmente.

Mirari ISASI | BILBO

La ecuación guerra-negocios


Soplan vientos de guerra en América Latina”, afirmaba Hugo Chávez a Miradas al Sur hace un año. Desde entonces, hasta hoy ese pronóstico se mantiene en latencia. Más y nuevos vientos en la región: los de guerra erosionan a los de cambio. La amenaza juega su perversa proporcionalidad con formas de hacer las guerras, que también están cambiando, pero buscan consolidarla como un fin en sí mismo, como un producto empresarial, cuyos beneficios resultan incalculables.

 

Lateinamerikanische Söldner auf dem globalen Kriegsschauplatz

Kleine konterrevolutionäre Armee stand by

Kolumbien ist seit mehr als zwanzig Jahren ein Experimentierfeld für die privatisierte Kriegsführung. Polizei, Armee, Politik,  Drogenhandel, Großgrundbesitzer, Paramilitärs, US-Armee, die nordamerikanische Antidrogenagentur DEA, transnationale Konzerne und private militärische Einheiten (PME) kooperieren in wechselnder Besetzung, um ihre jeweiligen Interessen gegen Bauernorganisationen, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und bewaffnete Aufstandsbewegungen durchzusetzen. In Kolumbien sind um die zwanzig PME mit etwa 2000 Angestellten tätig.

The coalition of the billing

Privatisierung von Militäraufgaben

Lange ist die Zeit vergangen, als die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung den Einsatzvon Söldnern durch den britischen König als "völlig unwürdig einer zivilisierten Nation" bezeichnete. Heute sind die USA der weltweit größte Nutzer von Private Military Contractors(PMCs). Ein Markt mit rasanten Wachstumsraten, der vor dem Irakkrieg global noch etwa100 Milliarden Dollar betrug und nun auf etwa 200 Milliarden angestiegen ist.
 

Tiefe «offizielle» Opferzahlen, neokoloniale Rekrutierungsmöglichkeiten und wenig politische Debatten machen private Söldnertruppen attraktiv. Einblicke in ein schmutziges Geschäft.

Tummelplatz für Söldner aus aller Welt

Nach dem US-Kontingent, das im Dezember 2004 auf 150 000 Soldaten erhöht wurde, stellen die von den privaten Militärdienstleistern (PMC) gestellten Truppen die zweitstärkste «Armee» im Irak. Laut Angaben des PMC «Custer Battles» stehen über 30 000 Iraker und «viele Tausend andere» im Dienste von PMCs. Die Zahl der für PMCs aktiven AusländerInnen wird auf 6000 bis 20 000 geschätzt.

Private Militäragenturen gehören zu den tragenden Säulen des Besatzungsregimes

Irak: Die Stunde der Sekundanten

Anfang 2005 stellen die Private Military Contractors (PMC) das nach den US-Streitkräften zweigrößte Kontingent aller im Irak stationierten Militärverbände: Nach Angaben von Custer Battles über 30.000 Iraker und "bis zu 20.000 aktive Ausländer". Schon während der Invasion 2003 wurden hochentwickelte Waffensysteme (etwa die Global Hawks) von Spezialisten diverser PMCs bedient. Derzeit werden Private Dienstleister im Irak für den Objekt- und Personenschutz sowie für Sondermissionen eingesetzt.