Filme

Comuna im Aufbau

Comuna im Aufbau

„Wir müssen selbst entscheiden, was wir wollen. Wir sind diejenigen, die die Bedürfnisse kennen und wissen, was in unserer Community los ist“, erklärt Omayra Pérez selbstbewusst. Sie will ihre Community eines an den Hängen von Caracas gelegenen Armutsviertels davon überzeugen, einen Consejo Comunal (Kommunalen Rat) zu gründen. In über 30.000 Consejos Comunales entscheiden die BewohnerInnen Venezuelas selbst kollektiv in Versammlungen über viele Belange ihres Umfeldes.

5 Fabriken - Arbeiterkontrolle in Venezuela

5 Fabriken

In ihrem nach „Venezuela von unten“ zweiten Film über die politischen und sozialen Veränderungen in Venezuela richten Azzellini und Ressler in „5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela“ den Fokus auf den industriellen Sektor. Die Veränderungen im Produktionsbereich Venezuelas werden anhand von fünf Großunternehmen in unterschiedlichen Regionen dargestellt: eine Aluminiumhütte, ein Textilunternehmen, eine Tomatenfabrik, eine Kakaofabrik und eine Papierfabrik.

Venezuela von unten

Venezuela from Below

In Venezuela findet seit der Regierungsübernahme durch Hugo Chávez 1998 eine tiefgreifende soziale Transformation statt, die als Bolivarianischer Prozess bezeichnet wird. Es handelt sich um einen breiten Prozess der Selbstorganisierung, aus dem heraus sich eine progressive Verfassung, ein Arbeitsrecht, neue Bildungsmöglichkeiten und eine Vielzahl weiterer Reformen für die verarmte Bevölkerungsmehrheit des potentiell reichen Staates entwickelten.

Disobbedienti

Cover

Das Video "Disobbedienti" thematisiert die Entstehungsgeschichte, politische Grundlagen und Aktionsformen der Bewegung der Disobbedienti (Ungehorsamen) anhand von Gesprächsausschnitten mit sieben Beteiligten. Die Disobbedienti gingen während den Demonstrationen gegen den G8-Gipfel im Juli 2001 in Genua aus den Tute Bianche hervor.

Al Norte

Al Norte

„Cuidado Peligro“ - Vorsicht Gefahr, warnt in sarkastischer Weise ein Schild an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Tausende Mexikaner versuchen täglich diese Grenze zu überqueren, um der Armut zu entfliehen und in das „gelobte Land“ USA zu gelangen.

Quetzalcoatl, Sandino und die Weltbank

 Quetzalcoatl, Sandino und die Weltbank

Die Wahlniederlage der sandinistischen FSLN 1990 bedeutete für die große Mehrheit der NicaraguanerInnen einen unerwartet schmerzhaften Wandel ihrer Lebensverhältnisse. Die neue Regierung, ein Bündnis aus rund einem Dutzend Parteien, von orthodoxen Kommunisten bis zu VertreterInnen der Oligarchie aus Somozas Diktatur, unterwarfen das Land dem Diktat des IWF und der Weltbank. Die Auswirkungen dieser neoliberalen Politik ließen nicht lange auf sich warten. 60% Arbeitslose verschärfen die soziale Lage dramatisch.

Autonomy

Autonomy

An Nicaraguas Atlantikküste leben Miskito-, Rama- und Sumu-Indígenas, Mestizen, afro-karibische Bevölkerung und Garífunas. Ohnehin vorhandene Spannungen und unterschiedliche Erwartungen an die sandinistische Revolution, sowie Unerfahrenheit und Fehler Seitens der FSLN führten zu Konflikten nach der Revolution. Durch das Agieren der USA wuchsen diese schnell zu einem Krieg heran. Die FSLN versuchte schließlich in der zweiten Hälfte der 80er Jahre mit einem Autonomie-Modell den Konflikt zu beenden, was auch weitgehend gelang. Die Nachfolgerregierung respektiert die Autonomie jedoch nicht.