Wahlen

Aus dem Newsletter Dezember 2013 von Dario Azzellini

Wahlen in Venezuela

Nach den letzten Berechnungen hat die PSUV 241 Gemeinden gewonnen. Weitere Parteien die den Prozess unterstützen haben 14 Bürgermeisterämter gewinnen können und die Opposition 74.

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Im Newsletter versandter Artikel:

Maduro: 50,66 Prozent!

Nicolás Maduro presidente! Das Ergebnis ist aber unerwartet knapp mit 50,66 Prozent für Maduro und 49,07 Prozent für den Oppositionskandidaten Capriles. Die Wahlbeteiligung war mit 78,71 Prozent etwas niedriger als im Oktober 2012 als Capriles gegen Chávez antrat. Capriles gelang es seine Wählerschaft von 6,47 Millionen auf 7,27 Millionen zu steigern. Maduro hingegen bekam 7,5 Millionen Stimmen, eine halbe Million weniger als Chávez.

Maduro: 50,66 Prozent!

Nicolás Maduro presidente! Das Ergebnis ist aber unerwartet knapp mit 50,66 Prozent für Maduro und 49,07 Prozent für den Oppositionskandidaten Capriles. Die Wahlbeteiligung war mit 78,71 Prozent etwas niedriger als im Oktober 2012 als Capriles gegen Chávez antrat. Capriles gelang es seine Wählerschaft von 6,47 Millionen auf 7,27 Millionen zu steigern. Maduro hingegen bekam 7,5 Millionen Stimmen, eine halbe Million weniger als Chávez.

Die Politikwissenschaftler Dario Azzellini und Nikolaus Werz und der Journalist Bernd Pickert im Gespräch

Venezuela Noch einen Hugo, bitte?

Nach dem Tod von Hugo Chávez und vor der Präsidentschaftswahl

Knapp 30 Millionen Einwohner, Berggipfel bis 5.000 Meter, die größten Ölvorkommen der Welt – das ist Venezuela. Einerseits. Andererseits ist da ein hoch streitbares politisches System, das unter der Überschrift „Sozialismus des 21. Jahrhunderts" läuft.

System sucht Nachfolger

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Wahlnachlese Venezuela

Blinde Loyalität ist passé

von Dario Azzellini

Die Propagandamaschine gegen Chávez

Gegen Venezuela läuft die größte Propagandakampagne seit dem Vietnamkrieg. Das ist wichtig. Es soll niemand wissen, was wirklich los ist in dem Land. Und je tiefer die Krise, desto größer die Lügen und Unterschlagungen in der Presse.

Interview mit Dario Azzellini

Warum Chávez gewonnen hat

Gegen zahlreiche Unkenrufe der internationalen Massenmedien hat Hugo Chávez am 7.Oktober auch seine vierte Wahl zum Staatspräsidenten mit klarer Mehrheit gewonnen: 54,4% stimmten für ihn, 45% für seinen bürgerlichen Gegenkandidaten Capriles. Chávez ist seit 1999 im Amt. Die Wahlbeteiligung lag bei 81%. Vor allem die Armenviertel stehen nach wie vor fest zu ihm. Chávez gewann in 22 von 24 Bundesstaaten (er verlor in Mérida und Táchira). Chávez besiegte Capriles auch in Miranda, wo Capriles Gouverneur ist.

Interview mit dem Politikwissenschaftler Dario Azzellini zur Situation in Venezuela vor den Wahlen

"Erhebliche Ressentiments gegenüber der Regierung"

Dieser Artikel ist Teil des Dossiers: Präsidentschaftswahlen in Venezuela 2012

In Venezuela wird sich am 7. Oktober entscheiden, wer als neuer Präsident das Land für die nächsten sechs Jahre regieren wird. Welche grundlegenden Spaltungslinien bestimmen bis heute die gesellschaftlichen Verhältnisse in dem südamerikanischen Land?

Wahlkampf in Venezuela

In Venezuela läuft der Wahlkampf für die Wahlen zur Nationalversammlung am 26. September auf vollen Touren. Berichte aus den US-amerikanischen Medien füttern die Oppostion mit starken Meinungen. Die Berichterstattung scheint voreingenommen – Zeit für eine kritische Medienanalyse.

Die Vorlagen für die Opposition kommen bei diesem Wahlkampf aus den USA. So produzierte CNN zusammen mit einem spanischen und venezolanischen Privatsender ein Video über die angeblich bewaffneten Garden von Chávez-Unterstützern. Eine Woche lang war es DAS Thema in den Oppositionsmedien.

Interview von Radio Flora mit Dario Azzellini, 25:46 min

Kolumbien kurz vor den Wahlen

Am 20. Juni kommt es in Kolumbien zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen. 30 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, sich zwischen dem vermeintlich grün-alternativen Politclown Mockus und dem mit den Paramilitärs verbandelten Santos zu entscheiden. Die programmatischen Unterschiede zwischen Beiden sind gering. Gering wird auch die Wahlbeteiligung sein, denn das Land befindet sich in einer tiefen Krise. Große Teile der Bevölkerung sind von politischer und wirtschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und zudem von brutaler Unterdrückung durch paramilitärische Banden bedroht.

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