USA

Linke Perspektiven: «Ich weigere mich, eine Ware zu sein»

Eduardo Galeano, 1940 in Montevideo, Uruguay, geboren, gilt als einer der bekanntesten politische Essayist Lateinamerikas. Weltberühmt wurde er mit seinem 1971 erschienenen Buch «Die offenen Adern Lateinamerikas», einer engagierten Analyse der Ausbeutung und Unterdrückung Lateinamerikas durch Kolonialismus und Neokolonialismus von der Eroberung des Subkontinents durch die Spanier bis zur konterrevolutionären Politik der USA in den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts. Das Buch trug zur Politisierung einer ganzen Generation bei, noch heute wird es als Standardwerk betrachtet.

Durch mehr als einen Grenzzaun von den USA getrennt

Endstation Tijuana

Es ist die mexikanische Grenzstadt zu den USA, eine Stadt des modernen Wilden Westens, direkt an der Pazifikküste gelegen. In Tijuana treffen die Verheißungen des Nordens auf die Verzweiflung des Südens. Sexindustrie, Drogenhandel, Billiglohnfabriken und Armenviertel verbinden sich südlich der militärisch befestigte Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko zu einem Panorama der Depression und des Zivilisationsverfalls.

Gehen Abholzung und Bodenerosion so weiter, ist in 20 Jahren mit Wasserknappheit zu rechnen

Panama leidet unter Ausplünderung der Umwelt

Panama, vor nicht allzulanger Zeit noch wegen seines Wasserreichtums bekannt, könnte, so warnen Experten, spätestens in 20 Jahren von einer riesigen Dürre ereilt werden. Bereits 1992 wurden Strom- und Trinkwasserversorgung rationiert, nachdem man festgestellt hatte, daß der jährliche Niederschlag nur 1 530 Millimeter betrug -statt der durchschnittlich 1 739 Millimeter in den 80er Jahren.

Italienische Promis setzten sich für Landsfrau ein

US-Gefängnisse im Visier

Italienische Intellektuelle fordern die Überführung der seit 13 Jahren in den USA inhaftierten Italienerin Silvia Baraldini nach Italien. Sie wurde 1982 wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Flucht für die schwarze Revolutionärin Assata Shakur zu 43 Jahren Haft verurteilt. Das harte Urteil wurde gesprochen, obwohl ihr weder Waffenbesitz noch Angriffe auf Personen vorgeworfen wurden.

Italienische Promis setzten sich für Landsfrau ein

US-Gefängnisse im Visier

Italienische Intellektuelle fordern die Überführung der seit 13 Jahren in den USA inhaftierten Italienerin Silvia Baraldini nach Italien. Sie wurde 1982 wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Flucht für die schwarze Revolutionärin Assata Shakur zu 43 Jahren Haft verurteilt. Das harte Urteil wurde gesprochen, obwohl ihr weder Waffenbesitz noch Angriffe auf Personen vorgeworfen wurden.

Italienische Promis setzten sich für Landsfrau ein

US-Gefängnisse im Visier

Italienische Intellektuelle fordern die Überführung der seit 13 Jahren in den USA inhaftierten Italienerin Silvia Baraldini nach Italien. Sie wurde 1982 wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Flucht für die schwarze Revolutionärin Assata Shakur zu 43 Jahren Haft verurteilt. Das harte Urteil wurde gesprochen, obwohl ihr weder Waffenbesitz noch Angriffe auf Personen vorgeworfen wurden.

Fragen an Rechtsanwalt LEM WEINGLASS

Chancen für Mumia?

Pennsylvanias Gouverneur Thomas Ridge hat die Hinrichtung Mumia Abu-Jamals für den 17. August angesetzt. Was tun Sie jetzt?

"Chiquita" verweist auf EU-Importbeschränkungen, um noch rücksichtsloser in Zentralamerika abzukassieren

Die Banane - Zankapfel von Konzernen und Bauern

Bananen sind beliebt und trotz des jüngsten Preisanstieges billig. In der Kaufhalle an der Ecke kostet das Kilo der krummen gelben Frucht gegenwärtig zwar 2,98 DM - das ist aber immer noch zu wenig für die Produzenten, die für die niedrigen Preise auf dem europäischen Markt zahlen müssen.

Dem schwarzen Journalisten Abu-Jamal droht die Hinrichtung

Ein Opfer rassistischer US-Justiz

Seit über zwölf Jahren sitzt der schwarze Journalist Mumia Abu-Jamal in einer Todeszelle im US-Bundesstaat Pennsylvania. Nachdem nun der im Herbst 1994 gewählte republikanische Gouverneur Tom Ridge sein Amt angetreten hat, droht ihm die baldige Hinrichtung.

USA treten der UNO die Aufsicht über Haiti ab

Im Westen nichts Neues

Am 31. März übernehmen die Vereinten Nationen die Aufsicht über Haitis weiteren Werdegang. Eine Friedenstruppe aus 6.000 Soldaten, 2.400 davon US-Amerikaner, und 900 Polizisten soll zunächst ein Jahr im Karibik-Staat verweilen, Wahlen vorbereiten sowie 1500 Soldaten und 3000 Polizisten ausbilden.