Arbeiterkontrolle

[Richard Müller: Der Mann hinter der Novemberrevolution]

Richard Müller: The Man behind the November Revolution

Richard Müller. The Man behind the November Revolution is the title of the
seventh volume of the hardcover book series History of Communism and Leftist
Socialism, edited by Berlin-based Dietz publishers. But who was Richard
Müller? Never heard of him? Today widely unknown, Müller was the leader of
the so-called Revolutionary Shop Stewards in the early twentieth century in
Germany. “From 1916 to 1921, Müller was without any doubt among the
politically most influential personalities in the German labor movement” (216).

Fabrikräte und Selbstverwaltung von der russischen Revolution bis heute - Erschienen am 4. Dezember 2012!

Die endlich entdeckte politische Form

Die endlich entdeckte politische Form

Die endlich entdeckte politische Form« ist das aktuell reichhaltigste und umfassendste Werk zu Arbeiterkontrolle, Fabrikräten und Selbstverwaltung von der russischen Revolution bis heute.

Statt des üblichen Verlagstextes hier die Stimmen zur englischen Ausgabe (Haymarket Books, 2011):

3. Tagung des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft, 1.12. – 2.12.2011, Linz Wissensturm

Demokratie! Welche Demokratie?. Postdemokratie kritisch hinterfragt

Audio-Link zum Vortrag von Dario Azzellini:
Von der repressiven Formaldemokratie zur partizipativen und protagonistischen Demokratie – Venezuelas steiniger Transformationsprozess gegen Eliten, Markt und Neokolonialismus

Arbeiterkontrolle in Venezuela

Journal-Schwerpunkt: Den Betrieb übernehmen

 

Left Forum 2011, March 20, 2011, Pace University, New York

Worker control and factory occupations, global South and North

Video of:
Worker control and factory occupations, global South and North
Left Forum 2011, March 20, 2011, Pace University, New York

Workers’ Control from the Commune to the Present

Ours to master and to own

Ours to master and to own

From the dawning of the industrial epoch, wage earners have organized themselves into unions, fought bitter strikes, and have gone so far as to challenge the very premises of the system by creating institutions of democratic self-management aimed at controlling production without bosses. Looking at specific examples drawn from every corner of the globe and every period of modern history, this pathbreaking volume comprehensively traces this often under-appreciated historical tradition.

Gegenwelten. Rassismus, Kapitalismus & soziale Ausgrenzung

Solidarische Ökonomie, kollektive Eigentumsformen, Enteignungen und Arbeitermit- und Arbeiterselbstverwaltung in Venezuela

Gegenwelten

Armut und soziale Ungleichheit bestimmen das Leben von immer mehr Menschen. Der Rückbau des Sozialstaates in den meisten Ländern des reichen Nordens geht Hand in Hand mit der Verweigerung sozialer Grundrechte in der Dritten Welt. In den Migrations- und Fluchtbewegungen spiegeln sich diese Entwicklungen wider: Die Schicksale von MigrantInnen erzählen uns gleichsam als Boten vom Elend der Welt. An den Grenzen der Festungen der Ersten Welt klebt das Blut von Menschen, die es nicht geschafft haben, die Grenzen zu überwinden.

5 Fábricas – Control Obrero en Venezuela

5 Fábricas

Luego de “Venezuela desde abajo”, en su segunda película sobre los cambios políticos y sociales en Venezuela, “5 fábricas – control obrero en Venezuela”, Azzellini y Ressler dirigen su atención al sector industrial. Las transformaciones en el sector productivo de Venezuela son presentadas por medio de 5 grandes empresas en distintas regiones: Una fábrica de aluminio, una textil, una fábrica de tomate, una de cacao y una fábrica de papel. Conquistadas por los trabajadores y apoyada por el gobierno mediante créditos, se extiende en Venezuelaformas diversas de co- y autogestión obrera.

Venezuela rüttelt an den Produktionsverhältnissen. Besetzte Unternehmen, Enteignungen und Arbeitermitverwaltung

Öffentliches Interesse vor Profit

Ende Juli 2005 erklärte Venezuelas Präsident Hugo Chávez in seiner TV-Sendung »Aló Presidente«, daß 136 geschlossene venezolanische Unternehmen derzeit bezüglich der Möglichkeiten einer Enteignung überprüft würden. »Die Existenz geschlossener Unternehmen verstößt gegen die nationale Verfassung. Das ist genauso wie bei brachliegendem Land«, so Chávez. Die Ankündigung erfolgte bei der Wiedereröffnung einer neun Jahre lang geschlossenen Kakaofarm, die von den Arbeitern mit einem Kredit der Regierung gekauft und in die Unión Cooperativa Agroindustrial del Cacao verwandelt wurde.

Die venezolanische Regierung enteignet eine vom Eigentümer aufgegebene Fabrik. Chávez garantiert, dass das Privateigentum an den Produktionsmitteln nicht angetastet wird, solange produziert werde.

Eine Papierfabrik in Arbeiterhand

Per Dekret enteignete der venezolanische Präsident Hugo Chávez am Mittwoch, dem 19. Januar, den gesamten Besitz des Papierunternehmens Venepal. Die Firma hatte Anfang Dezember Konkurs angemeldet. Vor zehn Jahren war sie noch die grösste Papierfabrik Lateinamerikas. Damals hatte das Unternehmen1800 Beschäftigte. Dann begann der Eigner die Fabrik nach und nach zu demontieren. Er ist auch Teilhaber des transnationalen US-Papierkonzerns Smurfit, Venepals Konkurrenz in Venezuela.