Widerstand

Soziale Proteste in der Karibik

Urlaubsparadies in Aufruhr?

jW sprach mit Felipe Ledesma. Er ist Koordinator der linken Jugendorganisation Fuerza Juvenil Dominicana (FJD) der Dominikanischen Republik.

Studierendenproteste in der Dominikanischen Republik

"Wir wollen eine anti-neoliberale Front"

Felipe Ledesma ist der nationale Koordinator der linken Jugendorganisation Fuerza Juvenil Dominicana (FJD) der Dominikanischen Republik. Zu seiner Einschätzung der sozialen Protestbewegung im Land befragte ihn Dario Azzellini.

Replik auf den Artikel „Sinn und Unsinn des Streiks“ zu den Studierendenprotesten in Mexiko-Stadt in der Aprilausgabe der Lateinamerika Nachrichten

So ein Unsinn

Ohne „eine klare Pro- oder Contraposition“ beziehen zu wollen, versuchten in der April-Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten Alexander Jachnow und Anne Becker die seit über einem Jahr anhaltenden Studierendenproteste in Mexiko-Stadt zu analysieren. Und hier liegt auch bereits ein Grundproblem. Wer in einem Konflikt zwischen autoritärem Staat, Repression und Gewalt einerseits und für soziale Rechte Kämpfende - trotz all ihrer möglichen Fehler - andererseits keine Position beziehen will, verlässt das Terrain der Solidarität.

Eine Chronik des Blutbades von 1997 in Acteal

Weihnachten in der Hölle

In der „Aktuellen Reihe“ des Atlantik-Verlages ist jetzt mit Acteal: Chiapas – Weihnachten in der Hölle ein Buch der mexikanischen Journalistin Marta Durán mit Fotos von Massimo Boldrini auf deutsch erschienen. Das Buch rekonstruiert anhand von Augenzeugenberichten die von Seiten der mexikanischen Regierung und der chiapane­kischen Oligarchie vorangetriebene Zuspitzung der Konflikte in der nördlichen Bergregion von Chiapas bis zu dem grausamen Massaker an der Bevölkerung von Acteal Weihnachten 1997.

Möglichkeiten des Widerstands

Interview mit Marco Revelli, Teil 2

Im ersten Teil des Interviews mit dem italienischen Politologen Marco Revelli (Arranca! Nr. 12) ging es um die Funktionsweise der fordistischen und postfordistischen Fabrik, um die neuentstehenden und in die Gesellschaft verlagerten Konflikte sowie um die tendenziell überflüssige Rolle der Gewerkschaften. Im vorliegenden zweiten Teil nimmt Revelli zu der Frage nach Widerstandsmöglichkeiten Stellung. ...

Kommunisten und radikale Linke in Italien. Folge I

Die verratene Resistenza

Während der letzten 13 Wochen stand hier eine Serie von Gerhard Feldbauer über die neuere Geschichte Italiens. Der Autor konzentrierte sich auf eine Darstellung die, mit kleinen Abweichungen, als die offizielle Geschichtsschreibung der PCI (KP Italiens) bezeichnet werden kann. Es entstand der Eindruck als wäre die italienische Geschichte der Nachkriegszeit im wesentlichen von den zwei Polen Faschisten, natürlich in Zusammenarbeit mit dem CIA, und PCI bestimmt worden. Die PCI hat dabei nach Feldbauer immer sehr umsichtig gehandelt, während sich links von ihr, grob vereinfacht, nur Provokateure und vom CIA gesteuerte Gruppen befanden. Dabei waren die italienische Gesellschaft und ihre Dynamiken durchaus vielfältiger als bei Feldbauer dargestellt.
In drei Teilen sollen daher nun vor allem die staatstragende Rolle der PCI, das Verhältnis Basis-Überbau in der Partei und die von Feldbauer falsch dargestellten Aktivitäten der Neuen Linken beleuchtet werden. ...

Baskische Gefangene fordern Grundrechte ein

Häftlinge traten in einen unbefristeten Hungerstreik. Antrag auf Zusammenlegung gestellt

Zwanzig Gefangene aus dem etwa 550 Personen starken baskischen Gefangenenkollektiv befinden sich seit Montag im unbegrenzten Hungerstreik, weitere werden sich wohl im Laufe der Zeit anschließen. Die im französischen und spanischen Staat inhaftierten Männer und Frauen haben gleichzeitig bei der zentralen Leitung der Haftanstalten einen formlosen Antrag auf Zusammenlegung im Baskenland gestellt. Mit ihrem Kampf , den sie seit Anfang diesen Jahres mit verschiedenen Aktionen führen, wollen die baskischen politischen Gefangenen die Respektierung ihrer fundamentalen Rechte erreichen.

Fragen an Rechtsanwalt LEM WEINGLASS

Chancen für Mumia?

Pennsylvanias Gouverneur Thomas Ridge hat die Hinrichtung Mumia Abu-Jamals für den 17. August angesetzt. Was tun Sie jetzt?

Dem schwarzen Journalisten Abu-Jamal droht die Hinrichtung

Ein Opfer rassistischer US-Justiz

Seit über zwölf Jahren sitzt der schwarze Journalist Mumia Abu-Jamal in einer Todeszelle im US-Bundesstaat Pennsylvania. Nachdem nun der im Herbst 1994 gewählte republikanische Gouverneur Tom Ridge sein Amt angetreten hat, droht ihm die baldige Hinrichtung.

Ein Bier für Eggert

Am Samstag demonstrierten in Zittau etwa 1 000 Personen unter dem Motto „Wut und Trauer über den Mord an Michael Gäbler“. Der 18jährige Michael wurde in der Nacht vom 19. zum 20. November von einem jugendlichen aus dem Zittauer Nazi-Umfeld mit mehreren Messerstichen ermordet.