USA
Der von der kolumbianischen Regierung vorgelegte "Plan Colombia" existiert in unterschiedlichen Fassungen, die jeweils an der Politik der Geberländer ausgerichtet sind
Schafft einen, zwei, viele Pläne
Es ist unser großes nationales Interesse, den Kokain- und Heroin-Fluss in Richtung unserer Grenzen zu stoppen und in Kolumbien und der Region den Frieden, die Demokratie und das Wirtschaftswachstum zu fördern", erklärte US-Präsident William Clinton, als er für die Jahre 2000 und 2001 eine Militärhilfe für Kolumbien in Höhe von insgesamt 1,574 Milliarden US-Dollar bekannt gab. Diese muss nun nur noch vom Kongress gebilligt werden.
Interview mit Felix Murillo, Europa-Sprecher der kolumbianischen ELN (Nationales Befreiungsheer)
"Drogenbekämpfung ist nur ein Vorwand"
Kolumbiens Regierung gibt der ELN die Schuld am Scheitern der Ge-spräche. Sie hätte plötzlich die Entmilitarisierung einiger Gebiete für die Nationale Konvention gefordert.
In den Vorvereinbarungen stand, daß die entsprechenden Rahmenbedingungen und Garantien für die Konvention geschaffen werden müssen. Wir haben das nicht genauer spezifiziert, weil wir dachten, es sei kein Problem - schließlich wurden auch für die Gespräche mit der Farc fünf Bezirke entmilitarisiert. Warum soll nicht das gleiche für die ELN gelten?
Al Norte
„al norte“ muestra la migración entre America Latina y EEUU como un proceso que empieza donde la gente tal vez nunca quizo salir y no termina donde tal vez nunca quizo llegar. El documental muestra como están aumentando las fortificaciones fronterizas entre México y los EEUU. Se escuchan los testimonios de personas que quieren intentar de cruzar la peligrosa y militarizada frontera en Tijuana y de otros que ya lo habían logrado y fueron expulsados otra vez. En el sur de México (Oaxaca) campsinos explican poruqe tienen que dejar sus pueblos.
US-Stützpunkte in der Kanalzone sollen unter den Deckmantel »Drogenbekämpfung« schlüpfen
Panama: Washington will nicht weichen
Gemäß den 1977 unterzeichneten Torrijos-Carter-Verträgen müssen alle US-Soldaten bis zum 31. Dezember 1999 Panama verlassen haben. Gleichzeitig soll die Kontrolle über den Kanal und die dortigen Militärstützpunkte in die Hände Panamas übergehen. Den USA gefällt das natürlich nicht, und sie feilschen seit Jahren um verschiedene Projekte, mit denen sie hoffen, ihre Militärpräsenz verlängern zu können.
auf roter Maske
Grünes Barett
Mit Hilfe von US-Militärberatern wird Mexiko zum Exerzierplatz für Aufstandsbekämpfung. Ausländische Beobachter sind dabei unerwünscht
Hunderttausende Mexikaner warten an der Grenze auf eine Möglichkeit, illegal in die USA einzureisen. Aber die „Linie“ wird militärische abgeschottet
Die Linie
Eine über 3000 km lange Grenze trennt Mexiko von den USA. Jedes Jahr versuchen Hundertausende Menschen aus Mexiko und Zentralamerika die immer besser gesicherte Barriere illegal zu überqueren, um sich in den USA Arbeit zu suchen. Der US-Immigration and Naturalization Service (INS) und die Grenzpolizei verstärken die Überwachung der Grenze. So haben sich seit 1994 die eingesetzten Polizeikräfte auf der US-Seite verdoppelt und an einigen Stellen der Grenze werden neue Mauern gebaut.
Hunderttausende Mexikaner warten an der Grenze auf eine Möglichkeit, illegal in die USA einzureisen. Aber die »Linie« wird militärisch abgeschottet
Mexiko - USA - Die Linie
In Tijuana will eigentlich keiner bleiben. Trotzdem wird die mexikanische Grenzstadt immer größer. Die Busse aus dem Süden bringen jeden Tag Hunderte, deren Reisegepäck in eine Tüte oder einen kleinen Koffer paßt. Menschen aus Guatemala, El Salvador, Nikaragua, die meisten aber aus Mexikos Süden. Auch aus dem Norden, aus den USA, treffen jeden Tag Tausende ein, unfreiwillig. Ihr Gepäck ist genauso ärmlich. Etwa 1,5 Millionen Mexikaner wurden von den USA-Behörden letztes Jahr offiziell des Landes verwiesen.
Linke Perspektiven: «Ich weigere mich, eine Ware zu sein»
Eduardo Galeano, 1940 in Montevideo, Uruguay, geboren, gilt als einer der bekanntesten politische Essayist Lateinamerikas. Weltberühmt wurde er mit seinem 1971 erschienenen Buch «Die offenen Adern Lateinamerikas», einer engagierten Analyse der Ausbeutung und Unterdrückung Lateinamerikas durch Kolonialismus und Neokolonialismus von der Eroberung des Subkontinents durch die Spanier bis zur konterrevolutionären Politik der USA in den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts. Das Buch trug zur Politisierung einer ganzen Generation bei, noch heute wird es als Standardwerk betrachtet.
Durch mehr als einen Grenzzaun von den USA getrennt
Endstation Tijuana
Es ist die mexikanische Grenzstadt zu den USA, eine Stadt des modernen Wilden Westens, direkt an der Pazifikküste gelegen. In Tijuana treffen die Verheißungen des Nordens auf die Verzweiflung des Südens. Sexindustrie, Drogenhandel, Billiglohnfabriken und Armenviertel verbinden sich südlich der militärisch befestigte Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko zu einem Panorama der Depression und des Zivilisationsverfalls.





