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Krise, Zwangsdelogierung und Wohnungslosigkeit: Ausmaß und Widerstand in Europa

Es diskutieren: Júlia Alsinet Caballeria (Plataforma de Afectados por la Hipotéca - Plattform der von Hypotheken Betroffenen), Karin Baumert (Berliner Bündnis gegen Zwangsräumungen), Dario Azzellini (JKU Linz)

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Vom Süden lernen? Gesellschaften im und gegen den Sparzwang

Vom Süden lernen? Gesellschaften im und gegen den Sparzwang

Weiterbildungsveranstaltung der Abteilung Politik und Entwicklungsforschung, Institut für Soziologie, JKU Linz

Mi, 19.11.2014 und Do, 20.11.2014, Rep-Räume im Unicenter der JKU
mit Abendveranstaltungen am 25.11. und 1.12.2014 im Wissensturm Linz

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Slow Politics - What Europe Needs in the Age of Crisis

International Conference with the participation of Marina Sitrin and Dario Azzellini in Track 1

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Filmvorführung: 5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela

Im Rahmen des „Cinéma la gauche“ präsentiert Die Linke Tempelhof-Schöneberg eine Filmvorführung mit anschließender Debatte in der Roten Insel.
 
5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela

Film: Dario Azzellini & Oliver Ressler,
Dauer: 81 Min., 2006
Sprache: Spanisch mit dt. Untertitel (OmU)
Samstag, 30. August 2014, 19.30 Uhr
in der Geschäftsstelle der Linken,
Feurigstr. 68, 10827 Berlin
(S1 Julius-Leber-Brücke, oder Bus 104, 204, 106)

Review by Lotta Liest of Marina Sitrin and Dario Azzellini (2014), They Can’t Represent Us: Reinventing Democracy from Greece to Occupy (with a foreword by David Harvey), 2014, London and New York: Verso Books.

They Can’t Represent Us!

Irgendwo auf einer größeren Demonstration im Rhein-Main Gebiet hat ein Teilnehmer mal ein größeres Schild hochgehalten: „Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen!“, stand darauf. Was also ist mit den Leuten, die nichts von Parteien wissen wollen und sich dennoch als politisch bezeichnen? Was ist mit denen, die Plätze und Häuser besetzen und dabei sagen, sie hätten ein „Recht auf Stadt“? Mit denen, die sich in Gruppen zusammenschließen und bei Entscheidungen nicht nach Mehrheitsprinzip abstimmen wollen?

Infos rund um das Sportereignis

Fußball-WM im WUK

Die Fußball-Weltmeisterschaft findet heuer in Brasilien statt – und wird auch im Innenhof des WUK mittels public viewing gezeigt. In dieser Sendung beschäftigen sich WUK Radio mit den politischen und sozialen Konnotationen dieses Großereignisses.

Sendungsgestaltung: Jürgen Plank

Mit: Dario Azzellini

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„Futbolistas - Fußball und Lateinamerika: Hoffnungen, Helden, Politik und Kommerz“

Dario Azzellini setzt in seinem Vortrag die Fußball-WM in Brasilien in einen lateinamerikanischen Kontext, denn kaum ein Kontinent wird derart mit Fußball identifiziert wie Lateinamerika - der Herkunftsregion der größten Fußballstars aller Zeiten. Etwa Ronaldinho oder Pelé, über den Eduardo Galeano einmal sagte, er »spiele Fußball wie Gott, würde sich Letzterer ernsthaft dieser Angelegenheit widmen«.

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Comuna en construcción (Comuna im Aufbau)

„Wir müssen selbst entscheiden, was wir wollen. Wir sind diejenigen, die die Bedürfnisse kennen und wissen, was in unserer Community los ist“, erklärt Omayra Pérez selbstbewusst. Sie will ihre Community eines an den Hängen von Caracas gelegenen Armutsviertels davon überzeugen, einen Consejo Comunal (Kommunalen Rat) zu gründen. In über 30.000 Consejos Comunales entscheiden die BewohnerInnen Venezuelas selbst kollektiv in Versammlungen über viele Belange ihres Umfeldes.

Öffentlichkeit Reloaded

Der Raum des Politischen, das heißt der öffentlichen Debatte, der Partizipation und des Mitentscheidens wurde sukzessive verengt. Warum und welche möglichen Auswege es gibt versuchen wir anhand der bisherigen Sendungen zum Thema #Öffentlicher Raum #Öffentlichkeit real und virtuell nachzuzeichnen.

Mit Dario Azzellini u.a.

Moderation: Daniela Schopf und Stefan Greinöcker

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Aus dem Newsletter Dezember 2013 von Dario Azzellini

Wahlen in Venezuela

Nach den letzten Berechnungen hat die PSUV 241 Gemeinden gewonnen. Weitere Parteien die den Prozess unterstützen haben 14 Bürgermeisterämter gewinnen können und die Opposition 74.

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Im Newsletter versandter Artikel:

Wirtschaftskrieg in Venezuela: Wie kriminelle Unternehmer das Land terrorisieren

Am 8. Dezember gibt es Kommunalwahlen in Venezuela. Über den Ausgang ist es schwer eine Einschätzung zu treffen. Während das Regierungsbündnis in den vergangenen zwei Wochen wieder deutlich zulegen konnte, spitzt sich der Wirtschaftskrieg innerhalb des Landes weiterhin zu. Der Lateinamerika-Experte und Berliner Gazette-Autor Dario Azzelini kommentiert.

Ein Interview mit Dario Azzellini

Konstituierende Macht

¿Wir wollen heute über den Begriff der «konstituierenden Macht» sprechen. Während der Vorbereitung für diese Ausgabe der arranca! hatten wir den Eindruck, dass das ein Konzept ist, das in Spanien, Italien und Lateinamerika in linken und emanzipatorischen Bewegungen relativ bekannt ist, während es in Deutschland selbst innerhalb der radikalen Linken kaum verbreitet ist. Vielleicht kannst du als Einstieg einfach kurz mal skizzieren woher der Begriff kommt und was er bedeutet?

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Aufbruch oder Stillstand? Die Entwicklungsperspektiven in Lateinamerika

Welche Perspektiven einer eigenständigen Entwicklung hat die Region?

Wirtschaftlich ist die Situation vielfältig bis widersprüchlich und reicht von Armut, Rohstoffreichtum bis zum erfolgreichen Welthandel.
Auf politischer Ebene versuchen linke und moderate Regierungen einen gemeinsamen Weg zu finden, während in einigen Ländern wieder konservative Regierungen an die Macht kommen.
Soziale Kämpfe zeigen, dass es noch immer ein hohes Konfliktpotential und unterschiedliche Entwicklungsansätze gibt.

Inszenierte Öffentlichkeit – Gegenöffentlichkeit

Colin Crouch befindet in seiner These der Postdemokratie, dass Politik von Expert_innen und Wirtschaftseliten gemacht wird und Bürger_innen zur passiven Teilhabe degradiert sind. Dario Azzellini, Assistent am Institut für Soziologie der JKU, befindet dass es den Zustand einer partizipativen Demokratie so nie gegeben hat, sondern dass  liberale
Demokratien gerade auf Elitenpolitik angelegt sind. Den Begriff politische Öffentlichkeit versucht er an der Privatisierung öffentlichen Raums zu konkretisieren.

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Die Wa(h)re Wohnung!?

Wir laden zu Tisch und sprechen mit unseren Gästen über die Notwendigkeit der Dekommodifizierung. Wie sieht unsere städtische Lebensrealität aus und was bedeutet das für ein künftiges Bewohnen?

DER BLOCK - Gespräch #3 Vierte Welt in Kollaboration mit Kotti&Co:

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Aktivismus gegen die Krise und für das Gemeinwohl: Zukunftsprojekte aus Südeuropa

Schon lange bevor in Südeuropa die Krise ausgerufen worden, entstanden in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und grenz­über­greifend Initiativen zum Kampf gegen die Kommerziali­sierung natürlicher Ressourcen und Gemeinschafts­güter sowie gegen staatliche Repression, Demokratieabbau und Austeritäts­politik. Was kann der Rest der Welt aus dieser Neubesinnung auf Gemeinwohl und Selbstorganisation lernen?

Mit Beiträgen von:

Dario Azzellini, Linz

Nikolas Kosmatopoulos, New York/Paris

Sofia Tipaldou, Barcelona

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Workshops und Veranstaltung: Venezuela zwischen Aufbruch und Blockaden

15 Jahre nach der erstmaligen Wahl von Hugo Chávez zum Präsidenten und ein halbes Jahr nach der knappen Wahl seines Nachfolgers Nicolás Maduro ist ein vertiefter Blick auf Venezuela angezeigt, der sich nicht in oberflächlicher Polemik verfängt.

Workshop: Die neuere Geschichte Venezuelas
Freitag 15. November 2013, 14h -17:30h
Unia-Zentrale in Zürich, Strassburgstr.12/Werdplatz

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Venezuela ohne Chávez: Situation und Perspektiven der bolivarischen Revolution

Vortrag und Diskussion mit Dr. Dario Azzellini (Johannes Kepler Universität Linz)

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Comuna im Aufbau

Comuna im Aufbau, 96 min., 2011, Dario Azzellini und Oliver Ressler.

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Partizipation, Arbeiterkontrolle und die Commune in der Zeit nach Chavez

Eine Veranstaltung mit Dario Azzellini, Autor, Filmemacher, Politikwissenschaftler und Soziologe, Johanns Kepler Universität Linz, Austria

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Räte rund um die Welt - eine kleine Weltgeschichte der ArbeiterInnenselbstverwaltung

Buchvorstellung und Diskussion

Wenn es um Räte geht, denkt man die roten Matrosen von 1918, vielleicht
noch an die Oktoberrevolution, aber dann wars das auch. Doch seit der
Pariser Kommune von 1871 hat es immer wieder Versuche von arbeitenden
Menschen gegeben, ihr Leben und ihre Arbeit selbst in die Hand zu
nehmen. Friedrich Engels bezeichnete die Pariser Kommune als "Die
endlich entdeckte politische Form" des Kommunismus. Dieses Zitat hat
sich ein Sammelband zum Titel genommen, der eine kleine Weltgeschichte

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Caracas, sozialisiernde Stadt - Buchpräsentation & Diskussion


Stadtforschung dezentrieren  /// Eine Veranstaltungsreihe von metroZones

Caracas, sozialisiernde Stadt - Buchpräsentation & Diskussion

Die „bolivarianische“ Metropole zwischen Selbstorganisation und Steuerung. metroZones 12

Caracas, sozialisierende Stadt

Caracas, sozialisierende Stadt

Seit Ende der 1990er Jahre unterliegt  Venezuelas Hauptstadt Caracas einem fundamentalen Transformationsprozess. Im Zuge der „bolivarianischen Revolution“ versuchen lokale und staatliche Organe gemeinsam mit der Bevölkerung eine neue urbane Politik umzusetzen. Einst marginalisierte Bewohner_innen organisieren sich in Stadtteilräten, Nachbarschaftsversammlungen oder Medienkollektiven und entwickeln sich so zum Akteur politischer, sozialer wie auch kultureller Veränderung.

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Venezuela ohne Chávez - Situation und Perspektiven der bolivarischen Revolution

Am 14. April gewann Nicolás Maduro die Präsidentschaftswahlen mit knapp mit zwei Prozent Vor­sprung vor dem Kandidaten der rechten Opposition. Er bekräftigte nach der Wahl was er bereits während des Wahlkampfes versprochen hatte: „Kein Pakt mit der Bourgeoisie, sondern Diskussion mit den Arbeitern und den Armenstadtteilen“. Maduro versprach eine Fortsetzung und Vertiefung des Transformationsprozesses.

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Die neuen globalen Bewegungen von Occupy bis Griechenland: Gemeinsamkeiten und Verbindungen zu lateinamerikanischen Bewegungen der vergangenen 20 Jahre

2011 und 2012 waren geprägt von weltweiten Protesten und Aufständen gegen die Folgen der Vielfachkrise und gegen die Logik repräsentativer Politik.
„Kefya!“ „Ya Basta!“ und „Es reicht!“ riefen Millionen Menschen angesichts der rapiden Verschlechterung ihrer Lebensumstände. Und überall wurde direkte Demokratie praktiziert und "echte Demokratie" verlangt.