Wirtschaft
Pace University, NYC, USA - march 17th, 11:39 min
Dario Azzellini about Venezuela - Left Forum 2012
Panel: Social Movements, the State and the Question of Autonomy
Krise und reale Utopien - JKU Linz - 17.November 2011 - 1:22:26
Krise und reale Utopien
Alternativen zur gegenwärtigen Wirtschaftsordnung am Beispiel Arbeiter/ -innenselbstverwaltung und neue soziale Bewegungen.
Halbtägige Veranstaltung mit Abendpanel
Jahrbuch Denknetz 2008: Eine andere Welt. Nach der Entzauberung des Kapitalismus
Soziale Bewegungen, politische Macht und Transformation in Venezuela
Eine andere Welt. Ist sie nötig? "Mit Verlaub, nein", lautet in der Regel der Einwand, "die reale Welt ist die beste aller Welten, nur in ihr sind Freiheit und Wohlstand möglich." Das Lob des Bestehenden ist eine Konstante gesellschaftlicher Herrschaft, und doch lohnt die Analyse ihrer Mutationen. So versprachen die Verfechter des Kapitalismus lange Zeit, dieser müsse sich nur richtig entfalten, bevor seine Segnungen alle erreichen könnten.
Chefredakteur Aram Aharonian über Wirtschaftsprobleme Lateinamerikas
Funktioniert Arbeiterkontrolle?
Chefredakteur Aram Aharonian über Wirtschaftsprobleme Lateinamerikas
Der 58-Jährige lebt seit 1986 in Caracas und ist Chefredakteur der Wirtschaftszeitung "Quantum".
Was zeichnet die linke Wirtschaftszeitung "Quantum" aus?
"Intellektuelles Eigentum ist ein neokoloniales Herrschaftsinstrument"
Der Krieg um die Ideen
Eduardo Samán war seit dem Putschversuch gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez im April 2002 Leiter des Autonomen Dienstes für Intellektuelles Eigentum (SAPI). Von Januar bis August 2003 war der Pharmazeutiker zudem Mitglied der Verhandlungsgruppe zum Schutz des intellektuellen Eigentums im Rahmen der Verhandlungen um das Panamerikanische Freihandelsabkommen (ALCA/FTAA). Der dem Wirtschafts- und Handelsministerium zugeordnete SAPI ist harten Angriffen und Denunziationen der rechten venezolanischen Opposition ausgesetzt.
Brasiliens Präsident kündigt Maßnahmen gegen Landarmut an
Cardosos "Agrarreform"
Brasiliens Präsident Fernando Enrique Cardoso hat schon vor Beginn seiner Amtszeit Anfang des Jahres den Landarbeitern große Versprechungen gemacht. Sein Vorhaben, binnen vier Jahren 280 000 Familien anzusiedeln, nennt der 63jährige Soziologieprofessor großspurig "Agrarreform".
"Chiquita" verweist auf EU-Importbeschränkungen, um noch rücksichtsloser in Zentralamerika abzukassieren
Die Banane - Zankapfel von Konzernen und Bauern
Bananen sind beliebt und trotz des jüngsten Preisanstieges billig. In der Kaufhalle an der Ecke kostet das Kilo der krummen gelben Frucht gegenwärtig zwar 2,98 DM - das ist aber immer noch zu wenig für die Produzenten, die für die niedrigen Preise auf dem europäischen Markt zahlen müssen.
Brasiliens Wirtschaftswunder der 70er Jahre basierte auf der Repression gegen die Arbeitenden
Muster-Modernisierung verhärtet die soziale Lage
Jahrelang ist Brasilien als Muster kapitalistischer Modernisierungsstrategien gepriesen worden. Weltbank, Internationaler Währungsfonds (IWF) und unzählige Banken pumpten riesige Summen in das Land und feierten eine angeblich gelingende nachholende Entwicklung zum Industriestaat. Als dann vor wenigen Jahren auch noch die Militärdiktatur abdankte und Brasilien vermeintlich zur Demokratie wurde, schien das Bild perfekt. Nur Nachrichten über Morde an Straßenkindern kratzten hin und wieder am Image.
Eugenia Mainegra, Vizepräsident der parlamentarischen Energiekommission Kubas
Die Energieversorgung ist Kubas Achillesferse
Wer kennt nicht Bilder von Eseln und Pferden, die Autos durch Havanna ziehen. Die Energieversorgung Kubas ist durch den Wegfall der Erdöllieferungen aus der UdSSR im Jahr 1991 nahezu zusammengebrochen. Mit Eugenia Mainegra, 52 Jahre, Vizepräsident der parlamentarischen Energiekommission der Insel, sprach während seines kürzlichen Deutschlandaufenthaltes Dario Azzellini über die aktuelle Situation.
Herr Mainegra, wie sieht es mit der kubanischen Energieversorgung aus?
Interview mit Prof. Horst-Jürgen Schwartz, engagiert in der Kampagne "Milch für Kubas Kinder":
Tierhaltung künftig mit eigenen Ressourcen
Prof. Horst-Jürgen Schwartz, Professor für Agrarwissenschaften an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin, betreut ein "Pilotprojekt zur Verbesserung der weideunabhängigen Milchproduktion in der Provinz Havanna". Dieses Unternehmen, das im Rahmen der Kampagne "Milch für Kubas Kinder" von "Cuba Sí" initiiert wurde, soll über die dringend notwendige Soforthilfe hinausweisen und Perspektiven für die von der USA-Blockade schwer getroffene kubanische Landwirtschaft aufzeigen helfen. Um das Projekt zu begleiten, fährt Prof. Schwartz drei- bis viermal im Jahr auf die Karibikinsel.





