Kolumbien

En Irak trabajan 20 mil mercenarios para empresas privadas, con lo cual éstas representan el segundo contingente militar (luego de los 148 mil soldados de la coalición) de ocupación del país. La privatización de la guerra es ya una realidad en América Latina.

La privatización de la guerra Cuando la vida no importa

Dario Azzellini, politólogo, especialista en conflictos bélicos latinoamericanos, acaba de presentar la “versión Cono Sur” de su libro La privatización de la guerra, editado en Bolivia. Junto al coautor, Boris Kanzleiter, busca desentrañar los motivos por los cuales los grandes ejércitos estatales decidieron “tercerizar” buena parte de las funciones que antes cumplían.
Donald Rumsfeld es uno de los principales impulsores de esta privatización, que sigue con las fuerzas armadas la misma lógica que décadas atrás se impuso en los negocios privados.

La empresa guerra

EEUU privatiza la guerra para ayudar a su economía y evitar control político

"Sólo aquellas funciones que deben ser cumplidas por el mismo Ministerio de la Defensa deberán mantenerse allí establecidas", dijo el ministro de Defensa de Estados Unidos, Donald Rumsfeld, el 23 de mayo de 2002 a propósito de la reestructuración del ejército de ese país.
Las palabras de Rumsfeld no fueron una simple declaración. En realidad constituía la revelación de una nueva estrategia militar que EEUU ha universalizado con un movimiento de no menos de 100 mil millones de dólares al año.

Batallas internacionales son objeto de mercado de compañías privadas

Empresas de la guerra

Irak, la lucha contra el narcotráfico y la guerrilla en Colombia son mercados para ciertas empresas. El rol de las potencias.

El arte de privatizar la guerra

Entrevista / "Mercenarios" del siglo XXI

Es para preocuparse: los conflictos bélicos del siglo XXI cuentan con una creciente participación de "soldados civiles", personas que trabajan para empresas privadas de seguridad que reemplazan a los tradicionales ejércitos. Dario Azzelini, un experto en la materia, revela los pormenores de un negocio que mueve 100 mil millones de dólares anuales.

Obskure Praktiken von Paramilitärs und Regierung in Kolumbien

Immer wieder demobilisieren

Seit 2002 ein einseitiger Waffenstillstand zwischen der kolumbianischen Regierung und den Paramilitärs geschlossen wurde, laufen Verhandlungen über Demobilisierungen. Verschiedene Einheiten haben inzwischen ihre Waffen abgegeben und bis Ende 2005 soll der Prozess laut Regierung abgeschlossen werden.

Die Demobilisierung und Entwaffnung von rechtsgerichteten Milizen existiert vor allem auf dem Papier. AUC-Kämpfer weiter aktiv

Bogotás obskure Praktiken

Aníbal Gaviria, Gouverneur von Antioquia, hatte kürzlich eine wichtige Mitteilung zu überbringen: Ab Anfang November bis Mitte Dezember sollen zwei Blöcke des kolumbianischen Dachverbandes der Paramilitärs AUC demobilisiert werden: der "Bloque Bananeros" aus der Region Urabá und der AUC-Block im Südostens Antioquias. In letztgenannter Region Kolumbiens wüteten die Paramilitärs besonders heftig. Sie konnten dort bereits Anfang der 90er Jahre auf den Schutz des heutigen Präsidenten Alvaro Uribe zählen, der sie als Gouverneur protegierte.

Die USA intervenieren immer stärker in einem Konflikt, den sie nicht gewinnen können

Das neue kolumbianische Kriegsmodell

Mit der Umsetzung des Plan Colombia intensivieren die USA den Kampf gegen die Guerillas FARC und ELN. Eine massive Aufrüstung der kolumbianischen Armee und ein zunehmender Einsatz privater Sicherheitsfirmen sollen die Paramilitärs künftig überflüssig machen. Als Ziel des Krieges bleibt vermutlich nur die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Kolumbien.

Mit Zahlenspielen sind mehr US-Amerikaner im Land, als eigentlich geplant

US-Militärpräsenz in Kolumbien wird erhöht

Am 9. Oktober genehmigte der US-Kongress weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Verdopplung des in Kolumbien tätigen US-Millitärpersonals von 400 auf 800 und die des für private Militärunternehmen (PMC) tätigen US-Personals von 400 auf 600. Zusätzlich wurden auch US-Militäroperationen im Zusammenhang mit der Suche nach entführten US-Bürgern genehmigt.

Venezuelas Vizepräsident Rangel: "Opposition zu allem bereit Kolumbianer in Aufstandspläne verwickelt

Warnung vor Siegesgewißheit

Wenige Tage vor dem Referendum um die Amtsenthebung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez am kommenden Sonntag führen die Unterstützer des Präsidenten und der linken Regierungskoalition ”Bewegung Fünfte Republik“ in allen seriösen Umfragen mindestens zehn Prozent vor den Befürwortern einer Abberufung.

Auftritt kolumbianischer Paramilitärs vor dem Parlament - Massenmörder sollen hoffähig gemacht werden

Alte Freunde unter sich

Sie kamen in eleganten Anzügen und mit freiem Geleit: Die Anführer der kolumbianischen Paramilitärs, Salvatore Mancuso, Ernesto Báez und Ramón Isaza, traten Mitte vergangener Woche erstmals vor dem kolumbianischen Parlament auf, um ihre Menschenrechsverbrechen zu "erklären". Verantwortlich für den Tod Zehntausender Kolumbianer, stellte sich Salvatore Mancuso, Chef des Paramilitärdachverbandes AUC ("Vereinigte Selbstverteidigung Kolumbiens") als "gottesgläubiger Familienvater und Unternehmer" dar, der "in den Konflikt gedrängt" worden sei.