Colombia

by Lize Mogel & Dario Azzellini

Map: The Privatization of War

Theater of Peace

Every day, theaters of war around the world are at the center of media attention. Working for peace on the other hand is unspectacular, slow, and not very appealing. How can a place, an initiative, an artistic work become a theater of peace? What alternative perspectives can be used to counter asymmetrical conditions of visibility? Is it even possible to make peace visible, to represent it?

La ecuación guerra-negocios


Soplan vientos de guerra en América Latina”, afirmaba Hugo Chávez a Miradas al Sur hace un año. Desde entonces, hasta hoy ese pronóstico se mantiene en latencia. Más y nuevos vientos en la región: los de guerra erosionan a los de cambio. La amenaza juega su perversa proporcionalidad con formas de hacer las guerras, que también están cambiando, pero buscan consolidarla como un fin en sí mismo, como un producto empresarial, cuyos beneficios resultan incalculables.

 

Interview von Radio Flora mit Dario Azzellini, 19:59 min

Eskalation der Spannungen zwischen Kolumbien und Venezuela

Dario Azzelini, Autor und Doktor der Politikwissenschaften, langjähriger Kenner der Lage in Kolumbien und Venezuela, berichtet direkt aus Venezuela über die aktuelle Zugespitzung des Konflikts zwischen Kolumbien und Venezuela sowie Hintergründe und mögliche Folgen dieser Situation.

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Interview von Radio Flora mit Dario Azzellini, 25:46 min

Kolumbien kurz vor den Wahlen

Am 20. Juni kommt es in Kolumbien zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen. 30 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, sich zwischen dem vermeintlich grün-alternativen Politclown Mockus und dem mit den Paramilitärs verbandelten Santos zu entscheiden. Die programmatischen Unterschiede zwischen Beiden sind gering. Gering wird auch die Wahlbeteiligung sein, denn das Land befindet sich in einer tiefen Krise. Große Teile der Bevölkerung sind von politischer und wirtschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und zudem von brutaler Unterdrückung durch paramilitärische Banden bedroht.

Coca Cola lässt in Kolumbien GewerkschafterInnen umbringen

Bei Streik Lebensgefahr

Jedes Jahr werden in Kolumbien mehr als 5.000 Oppositionelle umgebracht. Dabei dient der Krieg gegen die bewaffneten Aufstandsbewegungen als Vorwand, die Aktiven sozialer Bewegungen zu ermorden. Bei Coca Cola in Kolumbien haben Todesschwadrone seit 1990 etwa 120 Übergriffe auf GewerkschafterInnen verübt, darunter sieben Morde. Die Gewerkschaft der NahrungsmittelarbeiterInnen SINALTRAINAL soll zerstört werden. Mit einer internationalen Kampagne machen die GewerkschafterInnen nun auf ihre Situation aufmerksam.

Lateinamerikanische Söldner auf dem globalen Kriegsschauplatz

Kleine konterrevolutionäre Armee stand by

Kolumbien ist seit mehr als zwanzig Jahren ein Experimentierfeld für die privatisierte Kriegsführung. Polizei, Armee, Politik,  Drogenhandel, Großgrundbesitzer, Paramilitärs, US-Armee, die nordamerikanische Antidrogenagentur DEA, transnationale Konzerne und private militärische Einheiten (PME) kooperieren in wechselnder Besetzung, um ihre jeweiligen Interessen gegen Bauernorganisationen, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und bewaffnete Aufstandsbewegungen durchzusetzen. In Kolumbien sind um die zwanzig PME mit etwa 2000 Angestellten tätig.

Paramilitarismus in Venezuela. Teil II (und Schluß). Aufbau zweier Fronten im Westen und im Osten des Landes.

Caracas im Visier

Nach ihrer angeblichen Demobilisierung in Kolumbien im Jahr 2003 begannen die Paramilitärs, massiv nach Venezuela einzusickern. Von den Grenzgebieten aus hatten sie sich zunächst im Gebiet des Andenkorridors im Nordwesten Venezuelas ausgebreitet. Sogar logistische Zentren zur Unterstützung der konterrevolutionären Aktivitäten einschließlich der Anwesenheit ausländischer Spezialisten soll es in der Region geben. Militärstrategischer Logik folgend wird nach dem Andenkorridor die Paramilitärpräsenz im Zentrum, also in Caracas und dem angrenzenden Bundesstaat Miranda, gestärkt.

Paramilitarismus in Venezuela. Teil 1: Strategien der Contras und ihre Anschläge.

Tod aus Kolumbien

Venezuela steht wegen seiner großen Rohstoffreichtümer im Blickpunkt der Vereinigten Staaten. Aber das besondere Augenmerk der Hegemonialmacht gilt dem bolivarischen Prozeß in Venezuela, denn das Land spielt eine wichtige Rolle bei der Integration des Kontinents und der damit verbundenen Möglichkeiten für fundamentale Veränderungen, die Venezuelas internationale Politik anderen Ländern eröffnet. ...

Dario Azzellini zum Beitrag „Das Ende des Bürgerkrieges“, WeltTrends Heft 4/2008 (Nr. 61)

Kolumbien kontrovers

Ich bin geradezu schockiert bin über den Beitrag "Das Ende des Bürgerkrieges" von Ralf Juan Leiteritz, der tendenziös ist, viele Fakten unterschlägt und keine "ausgewogene Einschätzung" ist, wie es der Autor vorgibt. Hier einige der zu kritisierenden Punkte:

Novas Guerras

A Guerra no Século XXI

Leia abaixo a entrevista com Dario Azzellini, pesquisador italiano das "novas guerras".

A idéia do conflito permanente cria condições para o surgimento de um modelo econômico que seria impossível de instalar em condições de paz. Ao mesmo tempo, é cada vez mais importante a intervenção de Companhias Militares Privadas (CMPs) em todo o mundo, do Iraque até a Colômbia.