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Im Film "Venezuela von unten" kommen die
wahren Akteure des sozialen Prozesses zu Wort: die Basis. Nach einer Einleitung
des Philosophen Carlos Lazo berichten Arbeiter des Erdölunternehmens
PDVSA in Puerto La Cruz, wie sie während der als Streik verkauften
Erdölsabotage 2002/2003 die Raffinerie vor dem Ausfall bewahrt haben
und die Erdölproduktion wieder in Gang gesetzt haben. Einige BäuerInnen
einer neu gegründeten Kooperative in Aragua berichten von ihrem Selbstorganisierungsprozess,
über die Alphabetisierungskampagne und wie es weiter gehen soll.
Ein Frauenbankprojekt in Miranda und einige Kreditnehmerinnen aus dem
Armenstadtteil 23 de Enero in Caracas stellen ihre Projekte vor. Eine
Indígena-Gemeinde am Orinoco in Bolívar spricht darüber,
wie sich ihre Forderungen und Kämpfe in der Verfassung widerspiegeln
und was sich für sie verändert hat. Arbeiter aus der besetzten
Nationalen Ventilfabrik in Los Teques und der Papierfabrik Venepal in
Carabobo - die von 350 ArbeiterInnen besetzt wurde, nachdem der Besitzer
sie in den Konkurs geführt hatte und die nun nach einer Teileinigung
wieder produziert - reden über korrupte Gewerkschaften, Arbeiterkontrolle
und ihre Kämpfe. ProtagonistInnen der Revolutionären Bewegung
Tupamaro, der Kulturstiftung Simón Bolívar, der linken Webseite
www.23.net und der bolivarianische Zirkel Abrebrecha aus dem 23 de Enero
berichten von ihrer Arbeit und was sich für sie durch die gesellschaftlichen
Umwälzungen geändert hat.
Venezuela from below video stream (spanish with english subtitles) |
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